Stimmen von der Straße

Kunzo · Wien
"Der Gabelroller ist das Fahrrad. Klingt lustig, oder? Weil du mit den Beinen rollst, nicht mit einer Gabel. Also nicht Radler oder Drahtesel, sondern Gabelroller. Beispiel, er ist mit seinem Gabelroller in die Arbeit. Die Kollegen haben gesagt, du bist ja Umweltschützer. Er, na, i benutz' halt die Bim net."

Was es bedeutet

Scherzhafter Wiener Ausdruck fürs Fahrrad, das man mit einem Augenzwinkern zum Gabelroller aufwertet, als wär's ein technisches Wundergerät. Sagt man gern, wenn jemand stolz mit dem Rad ankommt oder wenn man die eigene alte Klapperkiste liebevoll aufzieht.

Verwendungsbeispiele

"„I bin mit’m Gabelroller in d’Hackn g’fahren.“"
"Er kam stolz mit dem Gabelroller an, als hätte er einen Sportwagen geparkt."
"Mein alter Gabelroller quietscht, aber er bringt mich noch überall hin."
"Heute kumm i wieder mit'm Gabelroller, Parkplatzsorgen san was für die Blechkistn."
"Schau da den Sepp an, der putzt seinen Gabelroller, als wär's a Rennmaschine."

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Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Setzt Gabel, die Radgabel vorne, und Roller zusammen: der Gabelroller ist augenzwinkernd das Fahrrad, beschrieben wie ein kompliziertes Fahrzeug, obwohl es einfach ein Radl ist.

Andere Arten, es zu sagen

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