Was es bedeutet

Ein Rüpel ist der klassische Grobian ohne Manieren: drängelt, mault rum und fährt soziale Kurven wie ein Einkaufswagen mit kaputtem Rad. Türen werden geknallt, es wird gerülpst, und Rücksicht gilt als Fremdwort. Den findest du in jeder Schlange, im Bus und auf jedem Parkplatz. Nicht schön, aber leider oft treffsicher.

Verwendungsbeispiele

"Der drängelt sich in der Bäckerei vor, rempelt Oma Erna an und knallt die Tür zu. Ich so: Alter, was bist du für ein Rüpel?"
"Der Rüpel hat sich an der Kasse vorgedrängelt und die Oma einfach zur Seite geschoben, unfassbar."
"Im Stadion war ein Rüpel hinter uns, hat das ganze Spiel nur gepöbelt und Bier verschüttet."
"Ey, der Typ hat im Bus erst laut telefoniert, dann niemanden aussteigen lassen. Voll der Rüpel."
"Kannst du mal deinen Kumpel bremsen? Der benimmt sich im Restaurant wie der letzte Rüpel."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Witzig Abwertend Genervt

Woher es kommt

Rüpel ist im Deutschen schon lange ein Schimpfwort für einen ungehobelten, groben Menschen. Das Wort geht auf frühneuhochdeutsche Formen wie Rüpel zurück und hängt mit der Vorstellung vom bäuerisch-rohen Klotz zusammen. Heute meint es allgemein jemanden ohne Manieren, nicht nur einen Dorftrottel mit Ellbogenbetrieb.

Andere Arten, es zu sagen

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