Was es bedeutet
Papagei sagt man, wenn jemand nur nachplappert, statt selber zu denken. Das ist kein Kompliment, eher ein kleiner Seitenhieb auf Leute, die jede Meinung vom Chef, aus TikTok oder vom Stammtisch eins zu eins wiederholen. Passt auch für Kollegen, die im Meeting jedes Buzzword kopieren, als hätten sie’s erfunden. Kurz: viel Echo, wenig Hirn.
Verwendungsbeispiele
"Chef labert was von Effizienz, und Timo plappert’s direkt im Meeting nach, als wär’s seine Idee. Alle gucken nur und denken: okay, Papagei."
"Im Team-Meeting plappert Stefan jeden Buzzword vom CEO eins zu eins nach, das ganze Großraumbüro denkt nur, dass die Papagei-Methode irgendwann auffliegt."
"Meine Schwester wird zum Papagei, sobald sie einen Reels-Sound hört, sie wiederholt den Satz drei Tage lang, in jeder WhatsApp, bei jedem Familienessen."
"Ey, red doch nicht schon wieder exakt denselben Take wie dein Lieblingspodcast, du klingst ja komplett wie ein Papagei."
"Kaum sagt die Chefin irgendwas auf LinkedIn-Niveau, flattert Ben im Büro rum und wiederholt's Wort für Wort. Richtiger Papagei-Move."
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Woher es kommt
Papagei ist ein altes deutsches Wort, das über lateinische und romanische Zwischenstationen letztlich auf orientalische Bezeichnungen für den Vogel zurückgeht. Die übertragene Bedeutung ist naheliegend und schon lange im Sprachgebrauch: Wer nur nachspricht, was andere vorgeben, gilt als Papagei. Das Bild lebt vom bloßen Nachplappern ohne eigenes Denken.
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