Was es bedeutet
Teufelswerk ist etwas, das so schlimm oder unheimlich wirkt, als hätte der Teufel höchstpersönlich die Hand im Spiel. Früher verteufelte man damit neue Maschinen und Erfindungen, vor denen man Angst hatte. Heute sagt man es meist augenzwinkernd über Technik, die nicht funktioniert, oder über alles, was einem unbegreiflich und verdächtig erscheint.
Verwendungsbeispiele
"Als die ersten Autos kamen, schimpften viele Leute, das sei reines Teufelswerk."
"Mein Opa nennt das Smartphone bis heute Teufelswerk und bleibt stur bei seinem alten Tastenhandy."
"Die Wärmepumpe der neuen Wohnung in München-Schwabing nennt Tante Helga konsequent Teufelswerk, sie verträgt das Geräusch nicht beim Schlafen, sucht die Anleitung in der Schublade, und am Ende ruft sie den Installateur an um wieder Frieden zu finden."
"Im Familienurlaub in Südtirol weigert sich Opa standhaft die App fürs Skigebiet zu installieren, behauptet das sei reines Teufelswerk, und nimmt lieber die Papierkarte aus dem Hotel auf den Berg mit als sich von der digitalen Aufdringlichkeit übermannen zu lassen."
"Der neue Router blinkt seit drei Stunden nur noch wild, ich sag dir, das ist pures Teufelswerk."
Woher es kommt
Das Wort ist kein modernes Slang-Baby, sondern ganz altes Deutsch. Es setzt sich schlicht aus Teufel und Werk zusammen. Früher hat man damit Dinge verteufelt, die unheimlich wirkten, moralisch suspekt waren oder als gefährliche Neuerung galten. Später ist es oft halb spöttisch auf Technik, Geräte und anderen schwer begreifbaren Kram gerutscht.
Andere Arten, es zu sagen
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