Was es bedeutet
Teufelszeug nennt man Zeug, das einem unheimlich, gefährlich oder einfach hart auf den Keks geht. Geht super für alles, was knallt, brennt oder piept: Schnaps, superscharfe Soße, dubiose Apps, Technik mit Update-Zwang. Meist ironisch, gern aus dem Mund von Eltern oder Omas, wenn WLAN wieder plötzlich wie schwarze Magie wirkt.
Verwendungsbeispiele
"Oma guckt aufs Tablet und faucht: Teufelszeug. Ich sag: Das ist nur Zoom. Sie: Genau so fängt’s an, gleich klaut’s mir die Rente."
"Trink den selbstgebrannten Schnaps nicht, das ist echtes Teufelszeug."
"Diese neue App ist Teufelszeug, ich blicke da überhaupt nicht durch."
"Der Airfryer hat schon wieder gepiept, geraucht und den FI rausgehauen. Mein Vater nur: Räumt mir dieses Teufelszeug aus der Küche."
"Ey, diese Energy-Soße vom Imbiss ist komplettes Teufelszeug. Zwei Tropfen und meine Zunge macht Kündigungsantrag."
Woher es kommt
Teufelszeug ist ein altes deutsches Kompositum aus Teufel und Zeug. Das Wort gibt’s schon länger als heutige Technikpanik und wurde für Sachen benutzt, die als gefährlich, verführerisch oder unheilvoll galten. Später hing man’s auch neuen Geräten, starkem Alkohol oder anderem verdächtigen Kram um, oft halb ernst und halb spöttisch.
Andere Arten, es zu sagen
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