Dein Warenkorb: 0,00 €

Was es bedeutet

Semmel ist einfach das süddeutsche und österreichische Wort für Brötchen. Das klingt direkt nach Bäckerei, Frühstück und einem Leben, in dem man weiß, was man bestellt. Gemeint ist meist das normale helle Weizengebäck. Je nach Gegend und Bäcker hängen dann noch Varianten wie Kaisersemmel oder Laugensemmel mit dran.

Verwendungsbeispiele

"Beim Bäcker: — I hätt gern sechs Semmeln. — Laugn oder normal? — Drei und drei, und leg ma no a Brezn obendrauf, bittschee."
"Hol beim Bäcker frische Semmeln, dann gibt's Sonntagsfrühstück mit Butter und Marmelade."
"A Leberkassemmel und a Kaffee, und der Vormittag is gerettet."
"I geh schnell zum Bäcker, hol ma a paar Semmeln und dann samma fürs Frühstück sauber aufgestellt."
"Für mich a Käsesemmel to go, aber bitte keine labbrige, i will was mit Biss."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen Jugendlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Semmel geht über mittelhochdeutsch semel auf lateinisch simila zurück. Das meinte feines Weizenmehl. Daraus hat sich der Name fürs helle Kleingebäck entwickelt. Im Süden des deutschen Sprachraums und in Österreich hat sich Semmel gehalten, während weiter nördlich eher Brötchen üblich wurde.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist