Was es bedeutet
Eine Schummelliste ist der klassische Spickzettel, nur klingt es ein bisschen harmloser, als es ist. Gemeint sind winzige Notizen, Formeln oder Vokabeln, die man heimlich in der Prüfung nutzen will, obwohl das natürlich verboten ist. Der Witz daran: Wer sie schreibt, muss den Stoff so runterbrechen, dass man ihn oft schon beim Erstellen endlich checkt.
Verwendungsbeispiele
"Vor Mathe zieht Jana ihre Schummelliste raus, guckt zweimal drauf und steckt sie weg: Eigentlich hab ich beim Schreiben schon alles kapiert."
"Er hatte die ganze Formelsammlung als Schummelliste in den Ärmel geschrieben."
"Ohne Schummelliste hätte ich die Vokabeln nie durch die Prüfung gebracht."
"Ich hab mir gestern so eine Mini-Schummelliste gebaut und dabei gemerkt, dass mein Hirn den Stoff plötzlich doch gefressen hat."
"Wenn du die Schummelliste schon in Schriftgröße Ameise schreiben musst, lern's lieber gleich richtig, Bruder."
Woher es kommt
"Schummelliste" ist ein glasklares Alltagskompositum aus "schummeln" und "Liste". Gemeint ist wörtlich eine Liste zum Schummeln, also ein kleiner Spickzettel mit Formeln, Daten oder Vokabeln, den man heimlich in Prüfungen nutzt. Das Wort ist kein exotischer Sonderfall, sondern eine ziemlich naheliegende umgangssprachliche Bildung im Deutschen.
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