Was es bedeutet
Schimpfwort für einen Typen, der entweder laut schnarcht oder dir mit seinem Gelaber so die Energie klaut, dass du innerlich schon im Stand-by bist. Passt perfekt auf Leute, die jede Story wie ’ne Betriebsanleitung runterbeten und dabei alle einschläfern. Meist genervt, manchmal auch halb liebevoll, je nach Laune und Kaffeestand. Und ja, das Wort klingt, als würdest du beim Sagen schon gähnen.
Verwendungsbeispiele
"Der neue Kollege hält beim Essen 20 Minuten Vortrag über Excel-Formeln, sogar die Kantinenkatze nickt weg. Ich: Alter, was für ein Schnarchzapfen."
"Auf der Party stand er nur in der Ecke und starrte aufs Handy, so ein Schnarchzapfen, dabei hatte er den Abend selbst vorgeschlagen."
"Sei kein Schnarchzapfen, komm mit raus, das Konzert fängt gleich an und drinnen sitzen bringt dir gar nichts."
"Boah, hör auf mit deinem zwanzigminütigen Monolog über Druckereinstellungen, du bist ja voll der Schnarchzapfen."
"Wenn der wieder anfängt, jede Kleinigkeit bis zur Grabesstille auszuerklären, bin ich raus. So ein Schnarchzapfen."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Setzt sich aus Schnarchen und Zapfen zusammen, also Schnarchnase plus so ein lahmer Holzpfropfen, der nur im Weg steht. Beides zusammen ergibt den Menschen, der entweder wegratzt oder so trocken labert, dass alle drumherum wegratzen. Der Klang des Wortes macht die halbe Arbeit.
Andere Arten, es zu sagen
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