Was es bedeutet
Saubande sagt man zu einer wilden, lauten Truppe, die zusammen Wirbel macht und selten geschniegelt durchs Leben stapft. Klingt erst nach Schimpfen, hat aber oft ein schiefes Grinsen drin. Passt zu Kindern, Kumpels oder Kollegen, wenn wieder Stimmung, Chaos und ein Hauch Grenzüberschreitung gleichzeitig im Raum stehen.
Verwendungsbeispiele
"Meine Saubande hat gestern beim Stammtisch so an Radau gmacht, dass da Wirt uns fast nausgeschmissn hätt, dabei wollt ma doch nur a bisserl feiern."
"Die Kinder haben das ganze Wohnzimmer verwüstet, so eine Saubande!"
"Diese Saubande hat schon wieder die Klingel gedrückt und ist abgehauen."
"Kaum war die Saubande im Biergarten, sind drei Tische lauter geworden und irgendwer hat schon wieder ein Lied angestimmt."
"Ihr seid so eine Saubande, erst groß helfen wollen und dann mehr Chaos hinterlassen als vorher."
Woher es kommt
Das Wort ist eine Zusammensetzung aus Sau und Bande. Sau dient im Deutschen und besonders im süddeutschen Raum oft als derber Verstärker, nicht nur wörtlich aufs Tier bezogen. Saubande meint darum eine lärmige, ungezogene oder frech auftretende Gruppe und wird je nach Ton zwischen echtem Schimpfen und halb liebevoller Stichelei benutzt.