Was es bedeutet

Meint eine ganze Truppe, meist Kinder, die im Rudel auftaucht und sofort Lärm, Bewegung und Mini-Chaos mitbringt. Das Wort klingt nach genervtem Augenrollen, wird aber oft ziemlich liebevoll benutzt, so wie wenn man das Durcheinander schon erwartet. Passt für Familie, Kita, Nachbarschaft oder jeden Ort, an dem plötzlich Action ausbricht.

Verwendungsbeispiele

"Da kommt die Rasselbande aus dem Hof angerauscht, kreischt los, und fünf Sekunden später sind meine Kekse weg und der Flur sieht aus wie Schlachtfeld."
"Die ganze Rasselbande ist in den Garten gestürmt und hat alles auf den Kopf gestellt."
"Sobald die Rasselbande aus der Schule zurück ist, hat das ganze Treppenhaus plötzlich Stadionenergie."
"Am Geburtstag war erst alles geschniegelt, dann kam die Rasselbande rein und drei Minuten später klebte Kuchen an der Terrassentür."
"Kaum war die Rasselbande bei Oma durch die Tür, hat die Bude schon gebrummt und irgendwo hat safe einer nach Saft geschrien."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Liebevoll Witzig Ausgelassen

Woher es kommt

Rasselbande ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt. Das Wort setzt sich aus rasseln und Bande zusammen und meinte schon früh eine laute, unruhige Truppe, besonders Kinder. Der Klang macht den Krach direkt mit, deshalb hängt bis heute dieses halb genervte, halb warme Mitgrinsen dran.

Andere Arten, es zu sagen

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