Was es bedeutet
Eine Naschkatze ist jemand, der bei Süßkram schwach wird und ständig irgendwo was wegnascht. Kaum liegen Schoki, Kekse oder Gummibärchen rum, macht's zack und die Hälfte ist verschwunden. Sagt man meistens liebevoll, manchmal mit so einem kleinen Vorwurf im Unterton, wenn wieder jemand heimlich am Süßigkeitenvorrat war.
Verwendungsbeispiele
"Ich leg die Schoki oben aufs Regal, zehn Minuten später ist sie weg. Meine Schwester grinst nur: Tja, die Naschkatze war wieder unterwegs."
"Versteck die Pralinen, sonst findet die kleine Naschkatze sie wieder."
"Ich bin eine hoffnungslose Naschkatze, an einer Tafel Schokolade komme ich nicht vorbei."
"Lass den Kuchen nicht unbeaufsichtigt stehen, hier wohnen zwei Naschkatzen und null Selbstkontrolle."
"Er behauptet immer, er will nur ein Stück. Fünf Minuten später hat die Naschkatze die halbe Packung vernichtet."
Woher es kommt
Naschkatze ist eine alte deutsche Bildung aus naschen und Katze. Das Bild sitzt bis heute sofort im Kopf, weil damit jemand gemeint ist, der leise und mit gespitztem Instinkt an Süßes rangeht. Das Wort ist längst fest im allgemeinen Sprachgebrauch und nicht bloß regionaler Keksflüster-Slang.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in