Was es bedeutet
Süßschnabel nennt man liebevoll jemanden, der bei Kuchen, Schoki und Gummizeug sofort einknickt. Der läuft an keiner Bäckerei vorbei, ohne angeblich nur mal zu gucken, und kommt doch mit Teilchen wieder raus. Oft liegt irgendwo noch ein gebunkerter Riegel. Passt zu allen, die ständig was Süßes zum Kaffee brauchen und beim Kino die Tüte leer machen.
Verwendungsbeispiele
"Im Büro hol ich angeblich nur ’ne Brezel, komm aber mit zwei Berlinern zurück. Kollegin: Was’n los? Ich: Süßschnabel auf Streife."
"Mein Opa ist ein richtiger Süßschnabel, nach jedem Mittagessen muss unbedingt noch ein Stück Kuchen her."
"Versteck die Pralinen vor der Kleinen, der Süßschnabel hat sie sonst bis zum Abend alle aufgespürt."
"Wenn wir beim Bäcker nur kurz reinschauen wollen, ist bei meiner Schwester eh alles klar, kompletter Süßschnabel."
"Er sagt immer, er hat keinen Hunger, und fünf Minuten später knistert schon wieder irgendwo Schoki. So ein Süßschnabel halt."
Woher es kommt
Ein Süßschnabel hat, wie der Name schon sagt, einen Schnabel ganz versessen auf Süßes. Wie ein Vogel, der zielsicher die süßesten Körner herauspickt, steuert der Süßschnabel im Café schnurstracks auf die Torten zu. Liebevoll gesagt zu dem, der bei Schokolade, Kuchen und Bonbons einfach nicht widerstehen kann.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in