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Was es bedeutet

Ein Schleckermaul ist jemand, der bei Süßkram sofort weiche Knie kriegt. Klingt lieb, ein bisschen verspielt und passt besonders gut zu Kindern, die schon beim Wort Eis große Augen machen. Liegt nah bei Naschkatze, wirkt aber oft noch niedlicher und ein Stück familiärer.

Verwendungsbeispiele

"Als Schleckermaul kann ich an keiner Konditorei vorbeigehen ohne reinzuschauen."
"Unser Jüngster ist ein richtiges Schleckermaul, der würde den ganzen Tag nur Eis essen."
"Mein Patenkind ist ein kleines Schleckermaul, kaum sieht es die Bonbontüte in meiner Tasche, beginnt es eine kleine Verhandlung mit dem Charme eines Berufspolitikers im Wahljahr."
"Auf dem Weihnachtsmarkt zeigen sich die Erwachsenen als wahre Schleckermäuler, drei gebrannte Mandeln, ein Lebkuchenherz, ein heißer Apfelstrudel: das Diätbuch verstaubt im Regal zu Hause."
"Lass die Pralinenschachtel nicht offen stehen, sonst kommt unser kleines Schleckermaul wieder auf Wanderschaft."
Tonfall
Liebevoll Zärtlich

Woher es kommt

Schleckermaul ist ein altes deutsches Wort aus schlecken und Maul. Belegt ist es schon im 19. Jahrhundert als scherzhaft-liebevolle Bezeichnung für Leute, vor allem Kinder, die gern Süßes essen. Das Wort hat bis heute diesen warmen, neckischen Klang und wirkt eher kuschelig als grob.

Andere Arten, es zu sagen

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