Was es bedeutet
Ein Luftikus ist der Typ, der immer wirkt, als hätte er Helium im Kopf: locker, charmant, bisschen verträumt, aber auf Zusagen kannst du’s vergessen. Er lebt von spontanen Ideen, verpeilt Termine, lässt Rechnungen liegen und landet trotzdem irgendwie weich. Das Wort hat leicht altmodischen Vibe, wird aber noch genutzt, wenn man jemanden neckisch als unzuverlässigen Freigeist meint.
Verwendungsbeispiele
"Wir wollten um sechs los, Timo kommt um sieben mit leeren Handy und ohne Ticket. Jana nur: Egal, lass ihn, der ist halt ein Luftikus."
"Auf den Luftikus ist kein Verlass, der vergisst jede Verabredung."
"Kannst Max gern fragen, aber verlass dich nicht drauf. Der Typ ist ein kompletter Luftikus und taucht auf, wenn der Mond grad Bock hat."
"Sie ist schon süß, aber als Luftikus lebt sie mehr nach Bauchgefühl als nach Kalender."
"Frag nicht, ob Ben den Mietvertrag schon abgeschickt hat. Der Mann ist ein Luftikus, der lebt zwischen Geistesblitz und Fristende."
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Woher es kommt
Luftikus ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt. Das Wort baut auf Luft auf und hängt die scherzhafte Endung -ikus dran, die man auch von Pfiffikus kennt. Gemeint war schon früh ein flatterhafter, leichtlebiger Mensch mit Charme, aber ohne viel Bodenhaftung und oft auch ohne echte Verlässlichkeit.
Andere Arten, es zu sagen
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