Was es bedeutet
Traumtänzer nennt man jemanden, der lieber im Kopfkino und Wolkenkuckucksheim lebt als auf dem Boden der Tatsachen und dabei Deadlines und Konto gern vergisst. Große Visionen, wenig Umsetzung, und wenn’s knallt, guckt er ganz erstaunt. Je nach Ton ist das entweder liebevoll, weil man den Mut feiert, oder ein kleiner Seitenhieb auf Naivität. Oft steckt auch ein Tagträumer mit XXL-Businessplan dahinter.
Verwendungsbeispiele
"Morgen kündig ich und werd reich mit ’ner App für Hundefrisuren und Sternzeichen — Alter, du bist echt ein Traumtänzer. Mach erstmal deine Miete klar."
"Als Traumtänzer plant er schon die Weltreise, hat aber das Ticket nie gebucht."
"Lena redet seit drei Monaten von ihrer Café-Eröffnung in Lissabon und hat nicht mal ein Konzept. So ein süßer Traumtänzer-Move."
"Bruder, du planst schon den Ferrari nach dem ersten Nebenjob. Sei kein Traumtänzer und zahl erstmal deine Rechnungen."
"Er will bis Weihnachten Millionär sein, hat aber nicht mal den Gewerbeschein beantragt. Richtiger Traumtänzer, ey."
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Woher es kommt
"Traumtänzer" ist im Deutschen schon lange ein festes Wort für jemanden, der verträumt, unrealistisch oder etwas weltfremd rüberkommt. Es setzt sich ganz transparent aus "Traum" und "Tänzer" zusammen. Das Bild dahinter ist klar: Einer schwebt eher durchs Kopfkino, statt mit beiden Füßen auf dem Boden zu bleiben.
Andere Arten, es zu sagen
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