Was es bedeutet
Ein Dampfplauderer ist jemand, der viel redet, große Visionen raushaut und dabei nix Handfestes liefert. Klingt schon nach heißer Luft, weil genau das rauskommt. Du triffst solche Leute im Meeting, am Stammtisch oder in der WG-Küche, wo sie ständig den Lautesten geben. Laut und selbstsicher, aber am Ende bleibt nur Geräusch.
Verwendungsbeispiele
"Im Meeting hält Sven wieder ’ne Zehn-Minuten-Rede über die Mega-Strategie. Als die Chefin nach To-dos fragt, kommt nur Schweigen: kompletter Dampfplauderer."
"Auf jeder Sitzung verkauft er die große Vision, doch geliefert wird nie was, so ein Dampfplauderer."
"Lass dich vom Dampfplauderer am Stammtisch nicht blenden, der redet seit Jahren vom eigenen Laden und macht nix."
"Er hat uns gestern wieder die Weltformel fürs Start-up erzählt, und heute kriegt er nicht mal die Mail raus. Echt ein Dampfplauderer."
"Bei Leo klingt immer alles nach ganz großem Kino, aber sobald's ans Anpacken geht, macht er Verdunstungsnummer. Klassischer Dampfplauderer."
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Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen transparent gebaut und schon älter im Gebrauch. Es setzt sich aus Dampf und Plauderer zusammen und meint bildhaft jemanden, der viel heiße Luft produziert. Die Metapher sitzt sofort: viel Zischen, viel Wucht, aber wenn der Nebel weg ist, bleibt nichts Solides auf dem Tisch.
Andere Arten, es zu sagen
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