Was es bedeutet
Budenzauber ist diese gemütlich-magische Stimmung, wenn’s in einer kleinen Bude oder Hütte eng, warm und irgendwie besonders wird. Klassiker: Weihnachtsmarkt, Kneipe, Skihütte, Vereinsheim. Manchmal wird’s auch ironisch benutzt, wenn jemand aus was Kleinem ’ne riesige Show macht. Kurz gesagt: bisschen Zauber, bisschen Trubel, aber im besten Fall mit guter Gesellschaft.
Verwendungsbeispiele
"Aufm Weihnachtsmarkt war’s brechend voll, aber in der kleinen Glühweinbude war Budenzauber: Lichter, Musik, alle am Quatschen, Hände warm, Kopf schon leicht."
"Als die Eltern weg waren, stieg bei uns ein riesiger Budenzauber."
"Der ganze Werbeauftritt war nur Budenzauber, das Produkt selbst taugt nichts."
"Nach dem Spiel sind wir noch ins Vereinsheim, null schick, aber voller Budenzauber, alle laut, alle warm, alle irgendwie Zuhause."
"Die Pressekonferenz war wieder reiner Budenzauber, große Lampen, große Worte und am Ende nix Neues."
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Woher es kommt
Budenzauber ist im Deutschen schon lange belegt und meinte ursprünglich eher Trubel, Spektakel und aufgeregtes Theater in der Bude oder im Haus. Das kuschelig-warme Feeling kam später stärker dazu. Darum schwingt das Wort bis heute auf zwei Gleisen: einmal heimelig-festlich, einmal spöttisch im Sinn von viel Show und wenig Substanz.
Andere Arten, es zu sagen
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