Was es bedeutet
Wenn das Gehirn so laut nach Futter schreit wie ein Bär im Frühling und du jede Wikipedia-Seite aufsaugst wie ein Schwamm, hast du Wissensdurst. Das ist kein normaler Wissenswunsch, sondern ein unbändiger Drang, Neues zu verstehen und die Welt zu erkunden. Du kannst es mit Lektüre stillen, mit Dokus oder tiefgründigen Gesprächen, aber Achtung: Der Durst wird nie ganz gelöscht, er stachelt dich immer weiter an.
Verwendungsbeispiele
"Der Typ hat so einen Wissensdurst, er liest sogar die Zutatenliste vom Cornflakes-Paket."
"Seit dem Urknall-Seminar plagt mich ein unstillbarer Wissensdurst nach Astronomie."
"Nicht schon wieder ein Buchladen, dein Wissensdurst macht mich noch arm."
Woher es kommt
Das Wort ist zusammengesetzt aus Wissen und Durst, analog zu anderen Begierden wie Tatendrang oder Lebenshunger. Schon im 18. Jahrhundert taucht es in philosophischen Texten auf, wo es den menschlichen Drang nach Erkenntnis bezeichnet. Heute ist es völlig alltagstauglich und beschreibt jeden, der nicht genug vom Wissen bekommen kann.
Andere Arten, es zu sagen
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