Was es bedeutet

Mit Matschbirne meint man, meist liebevoll genervt, jemanden, der komplett verpeilt ist, als hätte er statt Gehirn nur noch Matsch unterm Deckel. Klassiker sind Schlüssel verlegen, Namen verdrehen, dreimal zurück in die Wohnung und trotzdem nix finden. Klingt frech, ist aber oft nur ein neckischer Spruch unter Freunden oder Kollegen. Wenn’s ernst wird, sagt man’s eher nicht.

Verwendungsbeispiele

"Ich such seit zehn Minuten mein Handy und telefonier dabei schon mit dir. Lag’s im Brotkasten neben der Marmelade. Chef so: Alter, du bist ’ne Matschbirne."
"Hab heute totale Matschbirne, drei Mal die Brille gesucht und sie saß die ganze Zeit auf meinem Kopf."
"Vor dem ersten Kaffee ist bei mir nur Matschbirne, da kannst du mir noch keine wichtigen Entscheidungen abverlangen."
"Ich hab den Einkaufszettel extra fotografiert und steh jetzt im Laden und hab vergessen, warum ich überhaupt da bin. Absolute Matschbirne heute."
"Er steckt den Haustürschlüssel in den Kühlschrank, guckt mich an und grinst nur. Du Matschbirne, was machst du denn schon wieder?"

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Liebevoll Witzig Abwertend

Woher es kommt

Setzt sich aus Matsch, dem weichen Schlamm, und Birne zusammen, die im Deutschen salopp für den Kopf steht. Wer eine Matschbirne hat, trägt also gefühlt nur noch Brei unterm Deckel, ein Hirn so weich und unsortiert, dass nichts mehr richtig hängen bleibt.

Andere Arten, es zu sagen

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