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Was es bedeutet

Wenn’s draußen kalt, grau und nass ist, nennen wir das gern Kuschelwetter. Gemeint ist Wetter, bei dem man ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa versackt, Decke bis zur Nase, Tee in der Hand. Der Ausdruck dreht miese Bedingungen ins Positive: Regen wird zur Einladung für Nähe, Serien und Ruhe statt Stress.

Verwendungsbeispiele

"Draußen schüttet’s, drinnen läuft Netflix, Kerzen an. Ich sag nur: Kuschelwetter. Hol die Decke, mach Tee, und wir machen heute gar nix."
"Draußen schüttet es seit Stunden, perfektes Kuschelwetter, ich rühr mich heute nicht mehr vom Sofa."
"Bei dem Kuschelwetter macht Rausgehen keinen Sinn, Decke an, Serie aus, und der Tag ist gerettet."
"Heute ist so richtig Kuschelwetter, ich geh keinen Meter mehr raus und bau mir daheim ein Deckennest."
"Regen, Wind, alles grau. Bestes Kuschelwetter, Pizza bestellen und einfach mit Hoodie auf dem Sofa verschwinden."
Tonfall
Liebevoll Zärtlich Jugendlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Kuschelwetter ist ein junges Kunstwort aus kuscheln und Wetter, das das miese Grau einfach umdeutet. Statt über Regen und Kälte zu schimpfen, erklärt man sie kurzerhand zur Einladung, sich mit Decke und Tee aufs Sofa zu verkriechen. Aus schlechtem Wetter wird so ein Vorwand für Nähe.

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