Was es bedeutet
Dat ist einfach das, nur eben im Pott. Klingt weich, direkt und ein bisschen stur, perfekt für Sätze wie Dat is so, wenn man nix diskutieren will. Du hörst es im Ruhrgebiet in jeder Bude, vom Kiosk bis zur Zeche-Tour, oft zusammen mit wat und isse. Ein kleines Wort mit großer Ansage.
Verwendungsbeispiele
"Am Kiosk fragt der Kumpel, warum die Pommesbude zu hat. Der Verkäufer zuckt nur: Dat is heute so, komm morgen wieder, ne."
"Dat is so, da brauchste gar nich diskutieren, dat ändert sich nich mehr."
"Wat willze denn, dat hammwa doch schon dreimal durchgekaut."
"Dat war doch klar, dass der wieder zu spät kommt, der Junge hat null Uhrgefühl."
"Mach dat Fenster zu, zieht hier drin wie Hechtsuppe, ey."
Woher es kommt
Dat ist die niederdeutsche und westmitteldeutsche Dialektform zu das. Im Ruhrgebiet und im Rheinland gehört das ganz normal zum Klangteppich der Alltagssprache. Es ist kein eigenes neues Wort, sondern einfach die regionale Lautform, die sofort nach Pott, Theke und ungeschminkter Ansage klingt.
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