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Was es bedeutet

Bezeichnet jemanden, der am liebsten draußen rumstreunt und bei jedem Wetter noch ne Runde Wald statt City vorschlägt. Oft mit Rucksack, Thermoskanne und dem Klassiker nur kurz. Der Begriff hat auch historischen Beigeschmack durch die Jugendbewegung Wandervogel, wird heute aber meist ironisch oder liebevoll für Outdoor-Fans benutzt, wenn du eigentlich nur Kaffee wolltest.

Verwendungsbeispiele

"Samstag, 7 Uhr, Regen, und Kevin steht mit Rucksack im Flur: nur kurz raus. Zwei Stunden später stapfen wir durch Matsch, er grinst: Na, Wandervogel."
"Mein Onkel ist ein echter Wandervogel, im Urlaub immer mit Rucksack im Wald."
"Als Wandervogel schlägt sie bei jedem Wetter eine Runde durch die Berge vor."
"Wir wollten nur auf einen Kaffee raus, aber Jana hat schon die Wanderschuhe an und sagt, der See sei nur ein kleines Stück. Klar, Wandervogel-Alarm."
"Bei drei Grad und Niesel steht der wieder vor der Tür mit Thermoskanne und guter Laune. Bruder, du bist echt so ein Wandervogel."
Tonfall
Liebevoll Ironisch Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Wandervogel ist erst mal das alte deutsche Wort für einen Zugvogel, also ein Tier auf Tour. Richtig geprägt wurde es dann durch die Wandervogel-Bewegung ab Ende des 19. Jahrhunderts. Da stand Natur, Wandern und raus aus dem engen Bürgerkram hoch im Kurs. Heute nutzt man das Wort meist locker, ironisch oder liebevoll für Leute, die ständig nach draußen wollen.

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