Was es bedeutet
Über den Berg sein heißt, das Schlimmste überstanden zu haben und nun auf der leichteren Seite zu sein, von wo es nur noch bergab geht. Man sagt es vom Kranken, der die Krise hinter sich hat, vom Projekt, dessen kritische Phase vorbei ist, oder von der harten Zeit, die endlich abebbt. Es schwingt Erleichterung mit: das Steile ist geschafft, der Rest ist machbar.
Verwendungsbeispiele
"Das Fieber ist runter, der Kleine ist ueber den Berg und will schon wieder spielen."
"Die schwierigste Prüfung ist vorbei, jetzt sind wir über den Berg."
"Nach der Operation ist sie zum Glück über den Berg und erholt sich gut."
"Die letzten Klausuren sind geschrieben, wir sind endlich über den Berg und können wieder halbwegs normal atmen."
"Er sah gestern noch mies aus, aber heute sitzt er schon mit Kaffee in der Küche. Ich glaub, der ist echt über den Berg."
Woher es kommt
Die Redewendung kommt aus dem Bild vom Bergauf und Bergab. Wer den Gipfel hinter sich hat, hat den härtesten Teil geschafft und kann auf der leichteren Seite runter. Deshalb sagt man bis heute, jemand oder etwas sei über den Berg, wenn die schlimmste Phase vorbei ist und es wieder aufwärts im Kopf oder wenigstens entspannter weitergeht.
Andere Arten, es zu sagen
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