Was es bedeutet
Derbe Bezeichnung für jemanden, der ständig säuft oder zumindest so rüberkommt. Suff ist klar, Kopp heißt im Norden oft einfach Kopf. In Hamburg, Bremen und Niedersachsen fällt das mal als flapsiger Spruch unter Kumpels, mal als genervter Seitenhieb. Je nach Ton ist’s witzig gemeint oder eine harte Ansage: Du trinkst eindeutig zu viel. Gern benutzt, wenn einer morgens schon nach Kneipe riecht und trotzdem behauptet, er hätte alles im Griff.
Verwendungsbeispiele
"Moin, Timo bestellt zum Frühstück schon den dritten Korn am Tresen. Jule schüttelt den Kopf: Ey, du Suffkopp, nimm erst mal ’nen Kaffee."
"Der Suffkopp aus dem Erdgeschoss steht mittags schon mit der Bierflasche am Fenster und winkt fröhlich."
"Sei kein Suffkopp auf der Feier, sonst trägt dich morgen wieder jemand zum Taxi."
"Laber nicht, Benno ist seit elf schon am Kiosk und kippt Dosenbier weg. Richtiger Suffkopp heute."
"Wenn du wieder als letzter aus der Kneipe taumelst, nennt dich Olli nicht ohne Grund Suffkopp."
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in