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Was es bedeutet

Spöttischer Spitzname für jemanden, der auffällig gern und oft Alkohol wegzieht, als hätte er am Tresen eine Stechuhr. Das Bild ist klar: wie ein Specht, nur dass er Schluck für Schluck aus dem Glas pickt. Meist mit Augenzwinkern am Stammtisch benutzt, kann aber auch fies klingen, wenn man es jemandem vorwirft.

Verwendungsbeispiele

"Kaum steht das erste Bier, bestellt Tom schon das nächste. Der Wirt grinst: Na, Schluckspecht, wieder Durst wie ein Loch?"
"Onkel Heinz ist der Schluckspecht der Familie, bei jeder Feier ist sein Glas als Erstes leer."
"Der kleine Schluckspecht hat schon vor dem Essen zwei Bier weg, das wird ein langer Abend."
"Wenn der Kasten auf dem Tisch steht, verwandelt sich Marco sofort wieder in den Schluckspecht vom Dienst."
"Ey, lass den Autoschlüssel stecken, du Schluckspecht, für heute reicht's echt."
Tonfall
Witzig Abwertend
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist im Deutschen schon länger als spöttischer Beiname für einen starken Trinker belegt. Es baut ein typisches Spaßbild aus zwei Teilen: schlucken plus Specht. Gemeint ist also jemand, der unermüdlich einen nach dem andern nimmt, als würde er pausenlos aufs Glas einhacken.

Andere Arten, es zu sagen

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