Was es bedeutet
Masel heißt schlicht Glück, oft sogar so ein richtig knappes, dreckiges „boah, grad noch gut gegangen“-Glück. Das Wort kommt aus dem Jiddischen, verwandt mit Mazel, und ist im Pott ganz normal im Alltag gelandet. Du hörst es als Ausruf oder in Masel haben, wenn dir das Schicksal mal nicht direkt ans Schienbein tritt.
Verwendungsbeispiele
"Ey, wir ham die letzte Bahn noch gekriegt, obwohl der Fahrer schon abpfeifen wollte. Dat war richtig Masel, sonst wären wir bis morgens am Hbf."
"So ein Masel, der Zug hatte fünf Minuten Verspätung, sonst hätte ich ihn glatt verpasst."
"Mit etwas Masel kriegen wir noch zwei Karten an der Abendkasse, sonst gucken wir zu Hause."
"Haste ein Masel gehabt, dass der Blitzer genau in dem Moment aus war, sonst wär der Lappen erstmal auf Wanderschaft."
"Boah, voll Masel, ich wollt schon heimlatschen und dann hält der Bus doch noch an der Ampel."
Woher es kommt
Masel kommt aus dem Jiddischen, genauer von masl, und hängt mit dem hebräischen mazal zusammen. Gemeint ist Glück, Los oder günstiges Geschick. Im Deutschen hat sich das Wort vor allem im Ruhrgebiet und in umgangssprachlichen Ecken festgesetzt, oft für dieses knappe, leicht dreckige Glück im letzten Moment.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in