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Was es bedeutet

Krümelmonster sagt man zu jemandem, der beim Essen alles vollbröselt und hinter sich eine kleine Krümelspur des Chaos liegen lässt. Meist ist das liebevoll-genervt gemeint, oft bei Kindern, Partnern oder Kolleg:innen, wenn Tisch, Sofa oder Auto nach einem Snack aussehen, als hätte das Brötchen kurz die Nerven verloren.

Verwendungsbeispiele

"Drei Butterkekse später sah das Sofa aus wie ein Strand. Ich: Wer hat hier gebombt? Er klopft sein Shirt ab: Ich, das Krümelmonster."
"Mei Sohn ist das ultimative Krümelmonster der Familie, sitzt am Frühstückstisch der Küche in der Wohnung in Köln-Lindenthal, beißt in die Aldi-Brötchen vom Sonntag morgen und verteilt die Krümel über die Tischdecke, das Sofa des Wohnzimmers und sogar bis in die Schublade des Esszimmerschrankes."
"Im Großraumbüro der Werbeagentur am Friedrichshain in Berlin gibt es einen offiziellen Krümelmonster-Posten, der Praktikant des Marketingteams, der vor der Tastatur des Macbooks die Knabbereien des Stehtischs des Frühstücksbuffets verteilt, und der Reinigungsdienst hat schon Anfang Februar eine Beschwerde an die Personalleitung geschickt."
"Ey, iss doch überm Teller, du Krümelmonster, der ganze Beifahrersitz sieht schon wieder aus wie Bäckerei nach Feierabend."
"Kaum hat sie ein Croissant in der Hand, schneit's Blätterteig auf den Hoodie. Klassischer Fall von Krümelmonster."
Tonfall
Liebevoll Witzig Zärtlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Der Ausdruck lehnt sich ans Krümelmonster an, also an den deutschen Namen von Cookie Monster aus der Sesamstraße. Weil die Figur im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten jeder kennt, ist der Name locker in den Alltag gerutscht für Leute, die beim Essen alles vollkrümeln.

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