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Was es bedeutet

Meint im Züridütsch ein Poulet, meistens als ganzes Grillhuhn vom Stand oder aus em Ofen. Das Wort klingt wie ein Kosewort, aber am Ende geht’s ums knusprige Hähnchen mit Salz, Paprika und fettigem Papiersäckli. Du bestellsch es im Take-away, im Badi-Kiosk oder nach em Match, wenn de Magen lärm macht. Oft chunt’s mit Pommes oder Brot, und d Finger sind nachher garantiert glänzig.

Verwendungsbeispiele

"Am Limmatquai bim Grillstand: Mir nehmed zwei Giggeli, eis scharf. Gib no Pommes und es Rivella, gäll, mir sind am Verhungere."
"Am Bahnhof Stadelhofen gibt es einen Grillstand mit dem besten Giggeli der Stadt, zwei Hähnchen mit scharfer Sauce, Rivella dazu, und der Mittagskunde steht schon halb elf in der Schlange."
"Bei Familienfesten am Zürichsee bestellt mein Onkel immer das ganze Giggeli vom Grill, zerlegt es selbst am Tisch und verteilt die besten Stücke an die Kinder mit großer Geste."
"Hol no es halbs Giggeli, bitte, schön knusprig und mit extra Salz, ich bi grad komplett im Fressfilm."
"Nach de Badi hämmer eus es Giggeli teilt, alli Händ fettig, alli glücklich, genau so muess Sommer schmecke."
Tonfall
Liebevoll Witzig Ausgelassen

Woher es kommt

Verkleinerungsform von Güggel, dem schweizerdeutschen Wort für Hahn oder Huhn. Klingt putzig wie ein Kinderbuchtier, meint aber im Alltag das knusprige Grillhähnchen vom Stand. Zürich hat den Ausdruck als Mittagsklassiker etabliert, Limmatquai oder Bahnhofsbüfett, und das Wort schmeckt nach Sommerhitze und fettigem Papiersäckchen.

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