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Was es bedeutet

Gemeint ist ein Blechkuchen mit Zwetschgen, bei dem die Früchte richtig schön in den Teig gedrückt werden, daher das Datschi von „datschen“ für draufdrücken. Meist ist es Hefeteig, manchmal mit Streuseln, und gehört zu Kaffee und Kuchn wie die Maß zum Biergarten. Wenn Oma den ausm Ofen zieht, wird auf einmal jeder ganz höflich.

Verwendungsbeispiele

"— Mogst a Stück Zwetschgendatschi? — I kenn bloß Pflaumenkuchen. — Des is er, bloß in gscheid. Komm, schnapp da a Gabel und Sahne drauf."
"Im Spätsommer backt die Oma jeden Sonntag einen Zwetschgendatschi."
"Ein Stück Zwetschgendatschi mit Sahne, und der Nachmittag ist gerettet."
"Heit gibt's bei da Mutti Zwetschgendatschi, da is der Kaffeetisch sofort auf Feiertagsmodus."
"Wenn der Zwetschgendatschi warm ausm Blech kommt, hält erst mal jeder die Gosch und mampft."
Tonfall
Liebevoll Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist im bairisch-schwäbischen Raum fest verankert und setzt sich aus Zwetschge und Datschi zusammen. Datschi hängt mit datschen zusammen, also etwas flach reindrücken. Gemeint ist genau das, was auf dem Blech passiert, wenn die Zwetschgen in den Teig gedrückt werden und der Kuchen seinen typischen Namen kriegt.

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