Was es bedeutet
Stark wie ein Ochse ist, wer eine rohe, ausdauernde Kraft hat wie das Zugtier, das früher den Pflug durch den härtesten Boden zog. Es geht weniger um Muskelschönheit als um pure Belastbarkeit: schleppen, schuften und nicht müde werden. Oft mit einem anerkennenden Schmunzeln über jemanden gesagt, der körperlich richtig anpacken kann.
Verwendungsbeispiele
"Keine Sorge wegen der Möbel, der Nachbar ist stark wie ein Ochse und hilft uns."
"Mein Onkel ist stark wie ein Ochse, der hat den ganzen Umzug fast im Alleingang gewuppt."
"Der Möbelpacker hat den Schrank allein hochgetragen, stark wie ein Ochse und kein bisschen außer Atem."
"Mit siebzig noch stark wie ein Ochse, der Opa stapelt das Brennholz schneller als wir alle zusammen."
"Lass den Kasten Wasser ruhig unten, Jana schleppt den allein hoch, die ist stark wie ein Ochse."
Woher es kommt
Die Redewendung ist im Deutschen schon lange fest verankert und baut auf dem alten Bild des Ochsen als kräftiges Zug- und Arbeitstier auf. Der Ochse stand über Jahrhunderte für rohe, verlässliche Muskelkraft auf dem Feld und beim Ziehen schwerer Lasten. Genau aus diesem Alltagsbild kommt das Lob in der Wendung.
Andere Arten, es zu sagen
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