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Was es bedeutet

Samtpfötchen ist erstmal der Kosenamen-Klassiker für Katzen, weil die Pfoten so weich wirken. Umgangssprachlich kriegt den Stempel aber auch jemand, der alles nur vorsichtig, übertrieben sanft und bloß nicht aneckend formuliert. Meist nett gemeint, oft aber als kleiner Seitenhieb: Statt Klartext wird um den heißen Brei gestreichelt. Passt auch, wenn einer jede Kritik in Watte packt.

Verwendungsbeispiele

"Im Meeting brennt die Hütte, aber Tom formuliert wieder auf Zehenspitzen: Könnten wir vielleicht… Ey Samtpfötchen, sag einfach, der Plan ist Murks!"
"Sei vorsichtig mit ihm, hinter den Samtpfötchen stecken Krallen."
"Sie kam mit Samtpfötchen daher und hat am Ende doch ihren Willen durchgesetzt."
"Er ist total das Samtpfötchen, sagt dir die härteste Kritik so weich, dass du's erst fünf Minuten später merkst."
"Komm, jetzt kein Samtpfötchen-Gesäusel, sag einfach gerade raus, was dich stört."
Tonfall
Liebevoll Ironisch Abwertend
Wo man es sagt

Woher es kommt

Eine Katze hat Samtpfötchen, weiche Pfoten, in denen aber Krallen stecken. Genauso nennt man jemanden, der sanft und schmeichelnd auftritt, hinter der weichen Art aber sehr wohl die Krallen bereithält.

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