Was es bedeutet
Kartoffelpuffer sind diese knusprigen Kartoffel-Flatschen aus der Pfanne, außen goldig-kross, innen noch schön weich. Je nach Ecke heißen sie auch Reibekuchen oder in Bayern Reiberdatschi. Auf den Teller kommen sie oft mit Apfelmus, manchmal auch herzhaft. Das ist so ein Essen, bei dem plötzlich alle still werden und nur noch wegknuspern.
Verwendungsbeispiele
"Was gibt’s heute? Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Wenn die Pfanne brutzelt, wird sogar der größte Familienzoff kurz stumm und alle schaufeln los."
"Auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz gibt es die besten Kartoffelpuffer der Stadt, mit Apfelmus serviert."
"Meine Oma macht jeden Sonntag Kartoffelpuffer, das Rezept hat sie seit den fünfziger Jahren nicht geändert."
"Heute gibt's Kartoffelpuffer, also bitte jetzt schon mal Apfelmus klarmachen und keinen Pfannenstress veranstalten."
"Auf dem Weihnachtsmarkt hab ich mir erst einen Kartoffelpuffer geholt und danach war der Abend kulinarisch eigentlich schon durchgesiegt."
Woher es kommt
Das Wort ist ziemlich wörtlich gebaut: Kartoffel plus Puffer. Gemeint ist ein flach ausgebackener Puffer aus geriebenen Kartoffeln. Die Bezeichnung ist im Standarddeutschen alt und echt etabliert, daneben laufen regional andere Namen wie Reibekuchen oder Reiberdatschi. Kein Geheimmythos, einfach ehrliche Küchenbenennung mit Pfannenknusper drin.
Dieser Ausdruck erscheint auch in