Dein Warenkorb: 0,00 €

Was es bedeutet

Hinterwäldler nennt man jemanden, den andere als provinziell, altmodisch oder weltfremd abstempeln. Da steckt oft dieses herablassende Stadtgequake drin: kein Plan von Trends, Technik oder dem großen Weltzirkus. Das Wort kann aber auch selbstironisch laufen, wenn jemand grinsend sagt: Ja mei, dann bin ich halt Hinterwäldler, dafür hab ich Ruhe und kein Dauergehupe vorm Fenster.

Verwendungsbeispiele

"Du kennst TikTok nicht? – Nee, hier läuft eher KuhTok. Nenn mich Hinterwäldler, aber ich find den Pilzplatz auch ohne Handyempfang."
"Er tut so weltgewandt, dabei ist er ein Hinterwäldler aus dem kleinsten Dorf weit und breit."
"Nur weil ich kein Sushi mag, bin ich doch kein Hinterwäldler."
"Als ich gesagt hab, ich brauch kein Smart Home, hieß es sofort: Du Hinterwäldler. Ja gut, meine Heizung redet halt nicht mit mir."
"Die aus der Stadt tun immer so, als wär hier jeder Hinterwäldler, nur weil der Bus nach acht nicht mehr fährt."
Tonfall
Ironisch Witzig Abwertend

Woher es kommt

Hinterwäldler ist im Deutschen ein Lehnmodell zu englisch backwoodsman. Erst meinte das schlicht Leute aus abgelegenen Waldgegenden, weit weg von den städtischen Zentren. Später kippte das Wort ins Spöttische und wurde zum Etikett für Menschen, die man als provinziell, rückständig oder nicht besonders weltläufig hinstellt.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Dieb der verlorenen Hektik Offizieller Wächter dieses Ausdrucks

Sag schon, was hast du für mich?

Noch einen Ausdruck beitragen

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist