Was es bedeutet
De Grittibänz isch s klassische Samichlaus-Gebäck i de Schwiiz: es Männli us süessem Hefeteig mit abgespreizte Bei, oft mit Rosine, Hagelzucker, Mandel oder ere Tonpfiife verziert. Rund um de 6. Dezember ligt er bi Beck, im Lade oder dihei uf em Blech und wird warm grad no lieber weggeputzt. I manche Gägede seit me au Grättimaa.
Verwendungsbeispiele
"Hesch im Migros en Grittibänz gholt? Klar, mit Rosine-Augä und Tonpfiife. De ein isch für de Samichlaus, de ander frisst mer grad uf em Heimweg im Tram."
"Zum Samichlaus backen wir mit den Kindern jedes Jahr einen Grittibänz."
"Beim Bäcker lag ein riesiger Grittibänz mit Rosinenaugen im Schaufenster."
"Bi eus ghört zum 6. Dezämber e Grittibänz uf de Znünibox, susch isch s fascht e chliises Samichlaus-Verbreche."
"Ich ha mer bim Beck en no warme Grittibänz gholt, de het de Heimweg nöd überläbt."
Woher es kommt
De Name isch im Schwiizerdütsche alt verankeret. Gritti hänkt mit de gspreizte Beizämmä, also em breitbeinige Stand vom Teigmännli. Bänz isch e alti Choseform vo Benedikt und isch früener oft als Sammelname für e Maa oder Bueb bruucht worde. Zäme git das de Grittibänz.
Dieser Ausdruck erscheint auch in