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Was es bedeutet

Heißt, dass man aus Ärger, Liebeskummer oder generellem Leben-gegen-dich-Gefühl zur Flasche greift, um den Kopf kurz auszuschalten. Das Wort ist ein klares Kompositum aus Frust und saufen und klingt genauso unschön wie die Sache selbst. Meist endet’s mit Kater, peinlichen Nachrichten und Problemen, die am nächsten Tag immer noch da sind.

Verwendungsbeispiele

"Nach der Absage vom Job sitzt Tom am Kiosk: Heute wird frustgesoffen. Zwei Bier später schreibt er Exen und bereut’s schon vorm Heimweg."
"Nach der Kündigung war erst mal Frustsaufen angesagt, allein vor dem Fernseher."
"Frustsaufen löst keine Probleme, am nächsten Morgen sind sie alle noch da."
"Ey, nach dem Streit wollte er erst hart frustsaufen, aber zum Glück haben wir ihn lieber mit Döner und Spaziergang eingesammelt."
"Die hat nach der Prüfung direkt geschrieben: Komm vorbei, ich mach heute nur Frustsaufen und schlechte Entscheidungen."
Tonfall
Witzig Abwertend Jugendlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist ein ziemlich transparentes deutsches Kompositum aus Frust und saufen. Es hat sich umgangssprachlich dafür eingebürgert, Alkohol nicht aus Feierlaune zu trinken, sondern aus Ärger, Kummer oder blankem Genervtsein. Keine feine Wortgeschichte, eher Straßenlogik mit Kater im Nachspann.

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