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Was es bedeutet

Brötchengeber ist eine ironische, leicht angestaubte Bezeichnung für den Arbeitgeber oder Chef. Das Wort macht aus der Person, von der dein Lohn kommt, scherzhaft denjenigen, der dir die Brötchen hinstellt. Nutzt man oft beim Lästern über Ansagen von oben, mit Grinsen oder auch mit echtem Bürofrust im Nacken.

Verwendungsbeispiele

"Im Meeting: Was will der Brötchengeber diesmal? Antwort aus der Ecke: Überstunden. Ich nick nur, sonst gibt’s morgen echt nur Toast."
"Mein Brötchengeber will jetzt Berichte jeden Freitag, als hätten wir sonst nichts zu tun."
"Sei nett zum Brötchengeber, von dem kommt am Ende das Gehalt, das die Miete zahlt."
"Der Brötchengeber hat wieder eine Rundmail geschickt, als wär Montag ein Mannschaftssport."
"Wenn der Brötchengeber noch einmal von flexiblem Einsatz redet, falt ich innerlich schon die Kündigung zu einem Papierflieger."
Tonfall
Ironisch Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Brötchengeber ist ein ironischer Umbau von Arbeitgeber. Das Bild dahinter ist alt und glasklar: Wer dir den Lohn zahlt, sorgt sinnbildlich dafür, dass deine Brötchen auf dem Tisch landen. Genau diese leicht angestaubte Brotlogik macht das Wort bis heute so schön spöttisch im Büroalltag.

Dieser Ausdruck erscheint auch in

Editoren dieses Begriffs

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