Was es bedeutet
Winterspeck ist das kleine Polster, das man sich in der dunklen Jahreszeit anfrisst, weil’s draußen kalt ist und drinnen Glühwein, Raclette und Plätzchen warten. Passiert gern zwischen November und März und wird mit Energiespeicher schön geredet. Sobald die Sonne rauskommt, wird gejammert, und ab Montag will plötzlich jede:r joggen. Klingt jedenfalls gemütlicher als Gewichtszunahme.
Verwendungsbeispiele
"Hab mir übel Winterspeck angefuttert. Wie viel denn? Drei Kilo. Digga, das ist kein Winterspeck, das sind Weihnachtsplätzchen im Mehrfamilienpack, direkt auf Hüfte eingezogen."
"Nach den Feiertagen sitzt der Winterspeck fest, jetzt heißt es wieder Treppe statt Aufzug und Apfel statt Plätzchen."
Woher es kommt
Wörtlich Winter-Speck: das kleine Polster, das man sich über die kalte Jahreszeit anfuttert, wenn die Bewegung weniger und der Bratenduft mehr wird. Halb Scherz, halb Selbstmitleid spricht man vom Winterspeck, der im Frühjahr dann wieder weg soll. Ein liebevolles Wort für die paar Kilo, die Kälte, Kekse und Kakao mit sich bringen.
Andere Arten, es zu sagen
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