Was es bedeutet
Heißt so weich und schlapp wie ein klatschnasser Waschlappen: kein Druck, kein Biss, null Haltung. Sagt man gern über den Händedruck, über ein Auftreten oder Entscheidungen, die sofort einknicken. Das Wort ist ein fieser kleiner Seitenhieb, weil es nicht nur weich ist, sondern richtig lustlos und rückgratfrei. Passt auch bei kleinster Kritik.
Verwendungsbeispiele
"Ich geb ihm die Hand und die ist waschlappenweich, als hätte ich einen warmen Teebeutel erwischt. Kollege murmelt: Bruder, so drückt nicht mal mein Kissen."
"Sein Vortrag war waschlappenweich, jede Folie hat sich vor der nächsten entschuldigt und am Ende wusste keiner, was er eigentlich beantragt hatte."
"Ich kann diese waschlappenweiche Entschuldigungs-Mail nicht mehr lesen, einmal Tacheles reden würde dem Kollegen besser stehen als der dritte Konjunktiv im Betreff."
"Der Chef fragt nach einer klaren Ansage und er kommt wieder so waschlappenweich um die Ecke, dass am Ende keiner weiß, was jetzt Sache ist."
"Sei mal nicht so waschlappenweich beim Händedruck, ich will doch keinen feuchten Schwamm begrüßen."
Andere Arten, es zu sagen
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