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Was es bedeutet

Ein Übergangsmantel ist die offizielle Vielleicht-Jacke für diese komplett verpeilte Jahreszeit, wenn du morgens bibberst, mittags fast zu warm eingepackt bist und abends wieder den Kältefilm kriegst. Sieht nach sinnvoller Lösung aus, fühlt sich draußen aber oft trotzdem nach Temperatur-Lotterie an.

Verwendungsbeispiele

"Was ziehst du an? Übergangsmantel. Acht Grad, Wind von vorn. Am Rücken schwitz ich schon, vorne frier ich wie ein Pinguin. Klassiker."
"Mei Mutter hat den Übergangsmantel aus dem Schrank des Flurs in der Wohnung in Köln-Ehrenfeld geholt, das Wetter ist seit gestern Abend zwischen sechs und vierzehn Grad gependelt, und keine Jacke der Garderobe scheint heute morgen für den Weg zur Apotheke an der Venloer Straße angemessen."
"Der neue Übergangsmantel der Schwester ist eine kleine Anschaffung des Outlets in Metzingen vom Sonntag, beigefarben mit Innenfutter, taillierte Form für die Frühlingsspaziergänge im Stadtwald von Aachen, und die Patentasche ist groß genug für das Handy und die Schlüsselbund mit dem Glücksbringer aus dem Schwarzwald."
"Heute elf Grad, Nieselregen und bisschen Sonne auf Fake. Klar, Übergangsmantel-Wetter, also frier ich stylisch."
"Im Übergangsmantel gehst du morgens raus und fühlst dich vorbereitet, zwei Stunden später schwitzt du aus Prinzip."
Tonfall
Ironisch Witzig Zärtlich
Wo man es sagt

Editoren dieses Begriffs

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist