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Was es bedeutet

Ein Stubenhocker ist jemand, der lieber in den eigenen vier Wänden rumhängt, statt draußen was zu reißen. Das Wort kommt ganz oldschool von Stube und hocken, also gemütlich daheim sitzen bleiben. Meist sagt man es liebevoll-ironisch, wenn jemand Einladungen routiniert abwimmelt und Sofa, Snacks und WLAN für das wahre Leben hält.

Verwendungsbeispiele

"Wir wollten zum Konzert, aber Jan blieb mit Jogginghose vorm Stream. Ich so: Komm doch mit. Er: Nö. Voll der Stubenhocker heute."
"Im Winter werde ich zum totalen Stubenhocker, drei Monate Decke, Tee und Serien, und ich bereue nichts."
"Du alter Stubenhocker, einmal im Jahr mit uns wandern wird dich schon nicht umbringen."
"Frag ihn gar nicht erst fürs Open Air, der Mann mutiert ab 20 Uhr zum Stubenhocker und verteidigt sein Sofa mit letzter Kraft."
"Seit sie im Homeoffice ist, nennt sie sich selbst Stubenhocker, aber ganz ehrlich, sie genießt ihre Deckenhöhle auch komplett."
Tonfall
Ironisch Witzig Zärtlich

Woher es kommt

Stubenhocker ist im Deutschen ein altes, sauber gebautes Kompositum aus Stube und hocken. Belegt ist es schon länger für Leute, die lieber drinnen sitzen als rauszugehen. Die Bedeutung hat sich bis heute kaum verbogen und läuft meist als leicht spöttischer oder liebevoller Seitenhieb.

Andere Arten, es zu sagen

Dieser Ausdruck erscheint auch in

Editoren dieses Begriffs

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