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Was es bedeutet

Ein Eigenbrötler ist jemand, der lieber solo unterwegs ist und sein Ding durchzieht, statt dauernd in der Gruppe zu kleben. Nicht zwingend ein Miesepeter, eher so ein Mensch mit kleiner Social-Batterie. Das Wort spielt auf die Redewendung an, sein eigenes Brötchen zu backen. Passt perfekt für Leute, die Ruhe brauchen und gerne ihren eigenen Rhythmus fahren.

Verwendungsbeispiele

"In der Kantine hockt Kevin mit Kopfhörern am Rand und schmiert sich sein Brot. Ich wink rüber, er nickt nur: passt schon. Eigenbrötler halt."
"Unser Nachbar ist ein Eigenbrötler, grüßt freundlich und verschwindet dann für Wochen in seiner Werkstatt."
"Als Eigenbrötler brauche ich nach der Party zwei Tage allein auf dem Sofa, um wieder aufzutanken."
"Frag ihn gar nicht erst, ob er beim Teamabend mitkommt. Der ist lieber daheim, bastelt an seinem Kram und hat seine Ruhe. Voll der Eigenbrötler, aber kein unsympathischer."
"Im Urlaub sind wir alle an den See, und Jana ist morgens allein durchs Dorf gezogen, Kaffee holen, bisschen gucken, dann wieder weg. Richtige Eigenbrötlerin eben."
Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist alt und hängt mit der Redewendung sein eigenes Brötchen backen zusammen. Gemeint war damit schon früh jemand, der sein Ding allein macht und nicht groß mit anderen zieht. Eigenbrötler ist also kein modernes Szene-Wort, sondern ein ziemlich klassischer deutscher Ausdruck für einen eigenwillig zurückgezogenen Typ.

Andere Arten, es zu sagen

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