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Was es bedeutet

Bedeutet: unfassbar reich, so viel Kohle, dass man’s angeblich schon riecht. Das „stink-“ ist wie bei stinkfaul oder stinksauer einfach ein Turbo-Vorsatz, der absichtlich übertreibt, damit klar ist, wie krass der Unterschied ist. Sagt man oft halb neidisch, halb lachend, wenn jemand im Geld badet und trotzdem über Kleinkram jammert, ohne dabei auch nur rot zu werden.

Verwendungsbeispiele

"Der Typ rollt im SUV an, Uhr so groß wie ein Satellit, Espresso für 9 Euro. Dann: Ich muss sparen. Alter, du bist stinkreich."
"Die Familie von nebenan ist stinkreich, drei Autos und ein Pool im Garten."
"Man muss nicht stinkreich sein, um glücklich zu leben, sagt sie immer."
"Die erbt zwei Häuser, fliegt spontan nach Bali und sagt beim Döner noch, heute aber nur mit kleiner Cola. Ja klar, komplett stinkreich."
"Wenn der für ein Wochenende mehr raushaut als ich im Monat verdiene, dann ist der nicht gut aufgestellt, dann ist der stinkreich."
Tonfall
Ironisch Abwertend Übertrieben

Woher es kommt

"Stinkreich" ist seit dem 19. Jahrhundert im Deutschen belegt. Das "stink-" meint hier nicht wirklich Geruch, sondern funktioniert als derber Verstärker, genau wie in "stinkfaul" oder "stinksauer". Gemeint ist also: so reich, dass es schon unanständig viel wirkt und sprachlich extra fett aufgetragen wird.

Andere Arten, es zu sagen

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