Was es bedeutet
Steinreich heißt einfach: absurd reich, mit so viel Kohle, dass normale Geldsorgen nur noch Geräuschkulisse sind. Klingt etwas gesetzter als stinkreich, aber der Kern ist derselbe. Man sagt’s für Leute mit richtig fettem Vermögen, oft auch mit dem Beiklang von altem Geld, Villenmodus und Konto auf Betonbasis.
Verwendungsbeispiele
"Nach dem Verkauf der Firma waren sie über Nacht steinreich und wussten kaum wohin damit."
"Der Onkel aus Düsseldorf ist seit dem Verkauf seines Bauunternehmens steinreich, fährt sonntags drei verschiedene Autos zur Bäckerei und holt sich trotzdem nur eine Laugenstange wie alle anderen."
"Sein Großvater war steinreich, der hat halb das Tal besessen und nie darüber geredet."
"In dem Krimi ist die Tante steinreich, lebt in einer Villa am Tegernsee mit fünf Hunden und einem Butler, und nach Folge zwei ist sie tot. Wer hätte das ahnen können."
"Wenn die wirklich nur von Zinsen leben und trotzdem jedes Jahr drei Monate auf Sylt abhängen, dann sind die nicht reich, die sind steinreich."
Woher es kommt
Steinreich ist im Deutschen schon seit dem 18. Jahrhundert belegt. Das stein- meint dabei keine echten Steine, sondern läuft als alter Verstärker, genau wie in steinalt oder steinhart. Die Sache wird damit richtig festgezurrt. Wer steinreich ist, hat also nicht bloß Geld, sondern Kohle im Felsformat.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in