Was es bedeutet
Überflüssiges Beiwerk, unnützer Zierrat, der schick aussieht und nichts kann. Ein Auto voller Schnickschnack hat zehn Knöpfe, die keiner braucht, ein Vertrag mit Schnickschnack ist mit Floskeln vollgestopft. Man sagt es leicht genervt, wenn jemand viel Wind und Deko macht, wo ein schlichtes Ding völlig gereicht hätte.
Verwendungsbeispiele
"Lass den Schnickschnack weg und sag mir einfach, was es kostet und wann es fertig ist."
"Die Hochzeit war schön schlicht, kein teurer Schnickschnack, nur gutes Essen und gute Leute."
"Ich wollte ein einfaches Handy, kein Gerät mit tausend Schnickschnack-Funktionen, die ich nie anrühre."
"Die Küche braucht keinen goldenen Wasserhahn und LED-Gefunkel, ich will Herd, Spüle, fertig. Der Rest ist Schnickschnack."
"Er hat mir erst zehn Minuten die App erklärt, mit Animation hier und Bonus dort. Ich so: Bruder, spar dir den Schnickschnack und zeig, wo ich klicken muss."
Woher es kommt
Schnickschnack ist im Deutschen seit dem 18. Jahrhundert belegt. Das Wort gehört zu diesen spielerischen Doppelbildungen, bei denen der Klang schon leicht nach unnötigem Kram schnarrt. Früher meinte es leeres Gerede oder belangloses Zeug, heute oft alles, was hübsch aufgetragen wird, aber eigentlich kein Mensch braucht.
Andere Arten, es zu sagen
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