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Was es bedeutet

Packesel nennt man den, der immer als Lasttier herhalten muss und den ganzen Krempel schultert, beim Einkauf, Umzug oder auf Reise, während die anderen schon die Tür aufschließen. Bild kommt vom Esel als Trag- und Lasttier. Oft als liebevoller Seitenhieb gemeint, aber der Betroffene spürt schnell: Alle Hände frei, nur seine nicht. Manchmal sagt man es auch selbstironisch, wenn man wieder der Depp mit den Taschen ist.

Verwendungsbeispiele

"Im Supermarkt packt Kevin den Kasten Wasser, den Sack Kartoffeln und noch Mamas Handtasche. Sie grinst an der Kasse: Unser Packesel läuft heute wieder."
"Im Urlaub bin ich immer der Packesel, drei Koffer, zwei Rucksäcke und die Strandtasche, während alle anderen die Hände frei haben."
"Mach dich nicht zum Packesel der Abteilung, nur weil du nie Nein sagst, irgendwann trägst du alles allein."
"Kannst du mal kurz meine Jacke halten, den Beutel auch noch und ach, die Getränke gleich mit? Klar, ich bin ja wieder der Packesel vom Dienst."
"Beim Festival latschen alle entspannt vorweg und ich häng hinten mit Kühltasche, Decken und Rucksack. Richtiger Packesel-Moment."
Tonfall
Liebevoll Ironisch Abwertend

Woher es kommt

Packesel ist ursprünglich ganz wörtlich ein Esel, der Gepäck und Lasten trägt. Die übertragene Nutzung für Menschen ist im Deutschen seit langem geläufig. Gemeint ist die Person, der man alles anhängt, weil sie schleppt, mitzieht und am Ende mit vollen Armen dasteht, während die anderen locker nebenherlaufen.

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