Was es bedeutet
Der Mensch, der nachts erst richtig wach wird, während alle anderen schon schnarchen. Die Nachteule liest, zockt, arbeitet oder scrollt bis in die frühen Stunden und ist morgens zu nichts zu gebrauchen. Tagsüber müde, nachts hellwach, das ist ihr ganz eigener Rhythmus, gegen den jeder Wecker machtlos ist.
Verwendungsbeispiele
"Als Nachteule habe ich die Doku um drei Uhr fertig geschaut und dann verschlafen den ganzen Vormittag."
"Im Büro sitzen lauter Frühaufsteher, ich als Nachteule bin vor dem zweiten Kaffee einfach kein Mensch."
"Frag meine Schwester nichts vor mittags, sie ist eine echte Nachteule und macht erst nach Mitternacht die spannenden Sachen."
"Ich bin komplett Nachteule, vor eins nachts fängt mein Kopf überhaupt erst an zu funken."
"Während wir alle schon im Energiesparmodus waren, hat die Nachteule aus der WG noch Pasta gekocht und Mails beantwortet."
Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen ganz wörtlich gebaut aus Nacht und Eule. Die Eule steht schon lange als Bild für ein Tier, das im Dunkeln aktiv ist. Daraus wurde Nachteule als naheliegende Bezeichnung für Menschen, die abends aufdrehen und morgens eher im Stand-by durch die Gegend wackeln.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Zähmer erdiger Funken Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
Sag schon, was hast du für mich?