Was es bedeutet
Ist die Sorte Mensch, die erst loslegt, wenn der Rest schon die Zähne putzt. Tagsüber läuft sie im Kaffee-Notbetrieb, ab 22 Uhr klickt’s und Ideen, Chats und To-do-Listen sprudeln plötzlich. Typisch für Kreative, Gamer und Leute, die alles auf später schieben. Rufst du morgens an, bekommst du höchstens ein Grunzen zurück. Quasi die Nachteule ohne Federn.
Verwendungsbeispiele
"Wann ist die Präsentation fertig geworden? Um drei Uhr nachts, während die Nachbarn pennten. Morgens war ich dafür ein wandelnder Kater ohne Alkohol. Tja, ich bin halt Nachtmensch."
"Ruf mich bloß nicht vor elf an, ich bin Nachtmensch und brauche morgens drei Kaffee, um überhaupt Hallo zu sagen."
"Als Nachtmensch kriege ich meine besten Ideen um zwei Uhr nachts, leider schläft dann der Rest der Welt."
"Ich bin kompletter Nachtmensch, vor Mitternacht passiert bei mir gar nix und um halb zwei räum ich plötzlich noch die ganze Wohnung auf."
"Lernplan am Morgen? Vergiss es. Als Nachtmensch fang ich um elf erst an warmzulaufen und nachts flutschen die Gedanken dann endlich ohne Knoten."
Woher es kommt
„Nachtmensch“ ist einfach ein glasklares deutsches Kompositum aus „Nacht“ und „Mensch“. Das Wort ist seit Langem ganz normal im Gebrauch und meint Leute, die abends oder nachts erst richtig auf Touren kommen. Keine geheime Szenewurzel, sondern Alltagssprache mit sofort verständlichem Bild.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Schreiber der Unmöglichen Aufträge Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
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