Was es bedeutet
Ein kleiner Trick, ein Spruch oder ein Bild, das dir hilft, dir etwas zu merken, das sonst sofort wieder verschwindet. Vom Reim für die Königsnamen bis zum Knoten im Taschentuch, alles, was die Erinnerung festzurrt, ist eine Merkhilfe. Nüchterner als Eselsbrücke, sagt aber genau dasselbe.
Verwendungsbeispiele
"Als Merkhilfe für die Vokabeln klebe ich mir Zettel an den Spiegel, dann lese ich sie beim Zähneputzen."
"Die Eselsbrücke war mir zu albern, also hab ich mir eine nüchterne Merkhilfe mit Anfangsbuchstaben gebaut."
"Schreib dir eine Merkhilfe auf, sonst vergisst du die Hälfte der Einkaufsliste schon im Treppenhaus."
"Ich brauch für die PIN echt 'ne Merkhilfe, sonst ist die Nummer jedes Mal direkt wieder aus dem Hirn spaziert."
"Seine Merkhilfe war komplett bescheuert, aber leider so gut, dass ich mir die Reihenfolge jetzt nicht mehr wegdenken kann."
Woher es kommt
"Merkhilfe" ist eine glasklare deutsche Bildung aus "merken" und "Hilfe". Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt und meint ganz schlicht jedes Mittel, das beim Behalten hilft. Kein Geheimcode, kein schräger Herkunftsnebel, eher ein brav-praktisches Alltagswort mit trockenem Charme.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in