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Was es bedeutet

Heisst im Bärndütsch ganz schlicht schauen oder gucken. Luege chan aber weicher töne als es schnells Gaffe. Das isch oft es ruehigs, bewussts Hinealuege, wenn mer öppis würkli wahrnimmt statt nume drüberz'husche. Du bruchsch es au als chlyni Aufforderig, etwa bi lueg mal, wenn öpper öppis verpasst het oder endlich sis Oug i d'Wält werfe söll.

Verwendungsbeispiele

"— Lueg mal, d'Berge sind hüt würkli suuuber! — Jä, mega. Aber lueg gschwind uf d'Uhr, mir müesse ab, mir sind scho z'spät!"
"Lueg mal die Sunne über de Bärge, hani gseit, und mir sind eifach gschtande u händ gschaut, ohni es Wort."
"Lueg doch mal use, es schneit uf d'Alpe abe, das isch ja grad Postcharte pur."
"I ha ihm gseit, lueg erst fertig und red de, susch verpassisch genau s'Wichtigste."
Tonfall
Liebevoll Bewundernd Zärtlich
Wo man es sagt

Andere Arten, es zu sagen

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