Was es bedeutet
Ein Lichtblick ist der kleine Hoffnungsschimmer, wenn der Tag gerade komplett auf Grau gestellt ist. Kann ’ne gute Nachricht sein, ein freier Nachmittag, ’ne warme Portion Pommes oder einfach jemand, der dir den Rücken freihält. Man sagt’s, wenn zwischen Stress, Pech und Genervtsein doch noch was Gutes aufblitzt und kurz alles erträglicher macht.
Verwendungsbeispiele
"Chef macht Druck, Bahn hat Verspätung, Akku bei 3 Prozent. Ich fast am Durchdrehen, da sagt mein Kumpel: Feierabendbier geht auf mich. Lichtblick."
"Drei Wochen Schnupfen, ein kaputter Kühlschrank und der Kühlfahrer, der den Liefertag verpasst hat. Ein winziger Lichtblick war die alte Kollegin, die mir am Donnerstag einfach so eine Schale Hühnerbrühe vorbeibrachte."
"Der Montag ist eigentlich schon abgehakt, aber dann ruft die Schwester an, sie kriegt das Kind, und plötzlich ist Lichtblick mitten in der Woche, das ganze Büro feiert kurz mit Keksen aus der Schublade."
"Die Woche war komplett für die Tonne, aber dann schickt mir meine Oma einfach ein Foto vom Hund mit Geburtstagsmütze. Ehrlich, richtiger Lichtblick."
"Schicht war lang, Konto leer, Wetter mies. Und dann steht da zuhause noch ein Stück Pizza im Kühlschrank. Kleiner Lichtblick, ich nehm alles zurück."
Woher es kommt
Lichtblick ist im Deutschen schon lange ganz normal verankert. Erst war damit wörtlich ein heller Lichtschein oder ein sichtbarer Lichtfleck gemeint. Daraus wurde dann die übertragene Bedeutung für einen Hoffnungsschimmer in miesen Zeiten. Genau deshalb checkt man das Wort sofort, weil Bild und Gefühl sauber zusammenklicken.